6. bis 8. Mai, Lavaterhaus
Lavatertage 2027 - Kosmos Beethoven
Das Kammermusikfestival der Zunftkonzerte Zürich
Zu seinem 200. Todestag tauchen wir in Ludwig van Beethovens musikalischen Kosmos ein. Seine Vorgänger kommen dabei ebenso zum erklingen wie seine Nachfolger, welche er bis heute prägt. Erleben Sie wie Beethoven im Bezug auf Mozart oder Schubert wirkt und wie Webern oder Widmann seine Klangsprache aufnehmen und weiterspinnen - Tradition, Aufbruch und Gegenwart im intimen Rahmen der Lavatertage.
Donnerstag, 6. Mai um 17h - Aufbruch
Lavaterhaus, St. Peterhofstatt 6
Anton Webern (1883–1945)
Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
10’
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 F-Dur, op. 5 Nr. 1 (1796)
I.Adagio sostenuto – Allegro
II. Rondo: Allegro vivace
24’
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett c-Moll, op. 18 Nr. 4 (1798–1800)
I. Allegro ma non tanto
II. Andante scherzoso quasi Allegretto
III. Menuetto: Allegretto
IV. Allegro – Prestissimo
26’
Anton Webern (1883–1945)
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier op. 11 (1914)
I. Mäßig
II. Sehr bewegt
III. Äußerst ruhig
3’
Zwei Stücke für Violoncello und Klavier (1899)
I. Langsam
II. Langsam
3’
Sonate für Violoncello und Klavier (1914)
I. Mäßig
II. Sehr bewegt
3’
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Streichquartett a-Moll, op. 132 (1825)
I. Assai sostenuto – Allegro
II. Allegro ma non tanto
III. Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart: Molto adagio – Andante
IV. Alla marcia, assai vivace
V. Allegro appassionato
45’
Jörg Widmann (geb. 1973)
Streichquartett Nr. 3 „Jagdquartett“ (2003)
11’
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Klavierquartett g-Moll, KV 478 (1785)
I. Allegro
II. Andante
III. Rondo: Allegro
28’
Klavierkonzert A-Dur, KV 488 (1786)
In einer Bearbeitung für Klavier und Streichquintett von Ignaz Lachner (1881)
I. Allegro
II. Adagio
III. Allegro assai
28’
„Beethoven auf der Spur – Eine musikalische Schatzsuche“
Eine interaktive musikalische Reise für Kinder.
Wo versteckt sich eine Melodie? Wie erzählt ein Streichquartett eine Geschichte? Und wie klingt ein musikalisches Geheimnis?
Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern entdecken die Kinder die Welt von Beethoven, Mozart und der Kammermusik. Sie hören, rätseln, machen mit und erleben, wie aus kleinen musikalischen Ideen große Klänge entstehen.
Eine spannende Schatzsuche voller Überraschungen, Geschichten und Musik.
Dauer: ca. 45'
In Zusammenarbeit mit Theodor und Constantin Davidoff Stiftung
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Klaviertrio Nr. 5 D-Dur, op. 70 Nr. 1 „Geistertrio“ (1808)
I. Poco sostenuto – Allegro ma non troppo
II. Largo assai ed espressivo
III. Presto
27’
Franz Schubert (1797–1828)
Streichquintett C-Dur, D 956 (1828)
I. Allegro ma non troppo
II. Adagio
III. Scherzo: Presto – Trio: Andante sostenuto
IV. Allegretto
50‘
Festivalpass Lavatertage 70 CHF (Limitiertes Kontingent)
Der Festivalpass berechtigt zum Besuch aller Konzerte im Rahmen der Lavatertage 2027 (inkl. Apéro) und kann nur über dieses Formular bestellt werden.
Ruysdael Kwartet
Joachim Müller Crépon, Violoncello
Alexander Boeschoten, Klavier
Andreas Müller-Crepon, Sprecher
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Ruysdael Kwartet
Inspiriert von dem berühmten niederländischen Maler Jacob van Ruysdael, der für seine beeindruckenden Landschaften und dramatischen Himmel bekannt ist, hat sich das Ruysdael Kwartet durch sein intensives Spiel und seine nuancierte Klangpalette einen Namen gemacht.
Das Ruysdael Quartett wurde 1996 gegründet, als alle Mitglieder am Konservatorium in Den Haag studierten. Zusätzlich zu ihren regulären Lehrern hatten sie Unterricht beim Amadeus Quartett, dem Hagen Quartett und dem Quatuor Mosaïques. Zwei Jahre lang studierten sie mit dem Alban Berg Quartett an der Hochschule für Musik in Köln. Innerhalb weniger Jahre machte sich das Ruysdael Quartett sowohl in den Niederlanden als auch im Ausland einen Namen und wird seitdem regelmäßig zu Festivals und Meisterkursen eingeladen, was zu Auftritten nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, Japan und Australien führte.
Im Juni 2015 fand das erste Zoom! Kammermusikfestival statt. Die Ruysdaels sind die Begründer dieser jährlichen Veranstaltung. Neben dem Quartett selbst sind viele internationale Künstler aufgetreten, wie Nino Gvetadze, das Doric String Quartet, die Pianisten Alexander Madzar und Simon Crawford-Phillips sowie der Klarinettist und Komponist Jörg Widmann. -
Alexander Boeschoten
Bereits in jungen Jahren entbrannte in Alexander Boeschoten eine leidenschaftliche Hingabe zum Klavierspiel, die ihn schliesslich in die Meisterklassen von Prof. Homero Francesch und Prof. Ronald Brautigam führte. Neben seiner grossen Leidenschaft für die Kammermusik tritt er regelmässig auch als Solist und Liedbegleiter auf. Konzerte brachten ihn unter anderem nach Südafrika, Russland, Japan sowie in zahlreiche europäische Länder. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie der Schubertiade in Hohenems, dem Davos Festival, dem Mantova Chamber Music Festival, dem Schiermonnikoog Kamermuziekfestival, dem Stellenbosch Festival und dem Boswiler Sommer. Seit 2018 ist er künstlerischer Co-Leiter der Konzertreihe Zunftkonzerte Zürich. -
Joachim Müller-Crépon
Joachim Müller-Crépon studierte Violoncello in Zürich bei Thomas Grossenbacher, Cobus Swanepoel und Roel Dieltiens. Nach zwei Studienjahren an der University of Stellenbosch in der Klasse von Magdalena Roux in Südafrika, schloss er 2016 sein Solistendiplom bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel mit Auszeichnung ab. Als Kammermusiker und Solist führten ihn Engagements in das europäische Ausland und weiter nach China, Kuba und Südafrika. Er ist seit künstlerischer Co-Leiter der Zunftkonzerte Zürich und wirkt als Solocellist im Swiss Orchestra und dem 21st Century Orchestra. Seit 2022 ist er zudem Mitglied im Luzerner Sinfonieorchester.

