





















Alexander Boeschoten
Bereits in jungen Jahren entbrannte in Alexander Boeschoten eine leidenschaftliche Hingabe zum Klavierspiel, die ihn schliesslich in die Meisterklassen von Prof. Homero Francesch und Prof. Ronald Brautigam führte. Neben seiner grossen Leidenschaft für die Kammermusik tritt er regelmässig auch als Solist und Liedbegleiter auf. Konzerte brachten ihn unter anderem nach Südafrika, Russland, Japan sowie in zahlreiche europäische Länder. Er war zu Gast bei renommierten Festivals wie der Schubertiade in Hohenems, dem Davos Festival, dem Mantova Chamber Music Festival, dem Schiermonnikoog Kamermuziekfestival, dem Stellenbosch Festival und dem Boswiler Sommer. Seit 2018 ist er künstlerischer Co-Leiter der Konzertreihe Zunftkonzerte Zürich.
Ursula Caflisch-Schnetzler
Ursula Caflisch-Schnetzler studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Literaturkritik an der Universität Zürich und promovierte 1989 summa cum laude. Sie ist wissenschaftliche Abteilungsleiterin am Deutschen Seminar der Universität Zürich, kuratiert seit 2012 die Sammlung Johann Caspar Lavater und leitet seit 2017 das Editionsprojekt „Johann Caspar Lavater: Historisch-kritische Edition ausgewählter Briefwechsel“. Sie ist Mitglied der Gelehrten Gesellschaft Zürich, Vizepräsidentin des Vereins St. Peter Zürich sowie Stiftungsrätin der Forschungsstiftung Johann Caspar Lavater. Neben zahlreichen Editionen veröffentlichte sie u. a. die Monografien Johann Caspar Lavater. Beziehungsgenie. Autor und Freund (2024) und Johann Caspar Lavater. Jugendjahre. Vom Wert der Freundschaft (2023). Als Referentin ist sie regelmässig bei Fachveranstaltungen und Ausstellungen rund um Lavater zu Gast.
Fabio Di Càsola
Fabio Di Càsola, geboren in Lugano, gewann 1990 den ersten Preis beim renommierten Internationalen Musikwettbewerb in Genf (CIEM). Seine außergewöhnlichen Talente wurden mit dem „Prix Suisse“ für zeitgenössische Musik und dem „Prix Patek Philippe“ gewürdigt. Darüber hinaus sicherte er sich den ersten Preis beim Wettbewerb in Stresa, der sich auf zeitgenössische Musik konzentriert. Im Jahr 1998 wurde er von einer Fachjury und dem Publikum zum Schweizer Musiker des Jahres gewählt. Von 1990 bis 2010 war er als Soloklarinettist beim Orchester „Musikkollegium Winterthur“ tätig. Seit 1991 ist er Professor für Klarinette und Kammermusik an der Zürcher Hochschule der Künste . Im Jahr 2006 gründete er das Kammermusikfestival „klang“ und ist dessen künstlerischer Leiter. Die meisten seiner CDs sind bei Sony Classical erschienen. Fabio Di Càsola ist Mitglied und Mitbegründer des „Ensemble Kandinsky“ und des Bläserquintetts „Swiss.5“. Darüber hinaus ist er Soloklarinettist des Schweizer Nationalorchesters.
Cheibe Balagan
Cheibe Balagan ist eine Zürcher Klezmer-Band mit Absolventen renommierter Musikhochschulen und über 18 Jahren Bühnenerfahrung. Sie spielte ausverkaufte Konzerte im Moods, der Roten Fabrik und trat bei Festivals wie Montreux Jazz, Openair St. Gallen und Festival da Jazz St. Moritz auf. Zudem war sie maßgeblich an der Filmmusik des Schweizer Kinohits Wolkenbruch beteiligt. 2017 erspielte sich das Ensemble am B-Scene Festival gegen 300 Bands einen Platz und gehört zu den bestverkauften Acts des Mehrspur Clubs Zürich. Die Band setzt sich mit Benefizkonzerten (z.B. Solinetz, Gesellschaft für bedrohte Völker, Äms Fäscht) für eine offene und pluralistische Gesellschaft ein. Ihre Erstlings-CD wurde von SRF Kultur als frech, zupackend, hintergründig beschrieben. Der Tages-Anzeiger schrieb: Die Band knipst die grossen Gefühle an. Über das aktuelle Album Duschin Duschin Bum Bum Bum urteilte das NZZ Magazin: Der neue Tonträger zeigt sowohl das Temperament als auch die technische Versiertheit der Truppe vortrefflich.
Dora Piano Trio
Das Dora Piano Trio wurde im 2024 von Sofia, Axelle und Rocco gegründet, die sich während ihres Studiums in Lausanne und Basel kennengelernt haben. In verschiedenen Kammermusikformationen sammelten sie gemeinsame Erfahrung, bevor sie sich entschieden, als festes Ensemble zusammenzuarbeiten. Das Trio ist in Basel beheimatet und arbeitet mit namhaften Persönlichkeiten wie Anton Kernjak, Cobus Swanepoel, Alexander Lonquich, Jonathan Brown, Benjamin Engeli und Raphael Oleg zusammen. Trotz seiner jungen Geschichte ist das Trio bereits regelmässig in der Schweiz und im Ausland zu hören – etwa in Genf im Rahmen der Konzertreihen Musique et Vie und Les Concerts au Lignon, sowie in Basel beim Open Chamber Music Day der Musik-Akademie Basel. Im Herbst 2024 gewann das Ensemble den 1. Preis beim Orpheus Swiss Chamber Music Competition, was zu weiteren Auftritten u. a. in Swiss Chamber Music Festival Adelboden, Musikdorf Ernen und Piano Trio Fest Bern führen wird. Im Mai 2025 war das Trio Finalist beim 10. Internationalen Johannes Brahms Kammermusikwettbewerb in GdaÅ„sk.
Mischa Greull
Mischa Greull hat über 30 Jahre lang als Solohornist beim Tonhalle-Orchester Zürich gewirkt und ist derzeit als Professor an der Zürcher Hochschule der Künste tätig. In seiner Lehrtätigkeit betreut er Studierende im Bachelor- und allen Masterstudiengängen mit Schwerpunkt Horn. Darüber hinaus bietet er als Dozent Beratung und Unterricht in Musikphysiologie an und leitet den Major Blechblasinstrumente an der ZHdK. Als gefragter Gastdozent wird Mischa Greull von Musikhochschulen in Europa, Asien und Amerika eingeladen. Er gibt Kurse zu den Themen Bühnenpräsenz, mentale Stärke und Auftrittstraining. Mischa Greull ist nicht nur im symphonischen Bereich, sondern auch solistisch und kammermusikalisch aktiv. Seine künstlerische Tätigkeit führt ihn mit seinen Ensembles in die großen Konzertsäle weltweit. Zudem ist er als Solohornist im Gstaad Festival Orchester engagiert und gastiert in derselben Funktion weltweit bei verschiedenen Orchestern.
Andrea Kollé
Die Flötistin Andrea Kollé spielt neben moderner Flöte auch Traverso und klassische Flöte. Sei es als Soloflötistin, als Kammermusikerin oder als Solistin – die in Amsterdam geborene Musikerin fühlt sich überall zu Hause. Ihre Konzerte führten sie durch viele Länder Europas, nach Japan, in die USA und nach Kanada sowie an Festivals wie das Davos Festival, das Lucerne Festival, die Berliner Festspiele und die Rüttihubeliade. Als Soloflötistin gastierte sie u. a. im Basler Sinfonieorchester, in der Camerata Academica Salzburg sowie der Camerata Bern und arbeitete mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Nello Santi, Sándor Végh und Marcello Viotti. Besonders am Herzen liegt ihr die zeitgenössische Musik. So spielte sie zahlreiche Uraufführungen, u. a. von Jürg Wyttenbach, Thomas Demenga, David Philip Hefti und Philippe Racine. Sie ist künstlerische Leiterin der Konzertreihe Bläserserenaden Zürich und des Sommerfestivals Luberon en Musique (FR).
Sascha Emanuel Kramer
Sascha Emanuel Kramer, in Zürich geboren, debütierte 2013 bei den Salzburger Festspielen. Er war Mitglied der Opernstudios der Mailänder Scala und der Staatsoper Hamburg. Als gefragter Tamino sang er diese Rolle bereits an Häusern wie der Staatsoper Hamburg, dem Shanghai Grand Theatre, der Griechischen Nationaloper und der Opéra de Toulon. Er arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Zubin Mehta, Daniele Gatti und Kent Nagano sowie mit Regisseuren wie Achim Freyer, Harry Kupfer und Damiano Michieletto. Auftritte führten ihn u.a. an die Mailänder Scala, das Teatro Comunale di Bologna und das Opernhaus Zürich. 2023/24 gab er sein Debüt am Luzerner Theater in der Titelrolle von „Siegfried!“ und war als Flute/Thisbe in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ zu erleben. In der Saison 2025 debütiert er am Teatro Massimo di Palermo.
Loewe Quartett
Das Loewe Quartett wurde 2020 an der Zürcher Hochschule der Künste gegründet und gewann 2021 den 1. Preis beim Kiwanis-Wettbewerb der ZHdK. Rasch etablierte es sich als vielversprechendes junges Schweizer Streichquartett und trat 2022 zur Saisoneröffnung im Kleinen Saal der Tonhalle Zürich auf. Künstlerische Impulse erhielt es u. a. von Wendy Enderle (Carmina Quartet), Thomas Grossenbacher, Alexander Sitkovetsky und Lawrence Power. 2023 folgte der Gewinn des 1. Paul-Juon-Kammermusikwettbewerbs sowie eine dreijährige Förderung durch den Förderkreis Kammermusik Schweiz. Mitglieder sind Livia Loewe-Berchtold, Bastian Loewe, seit 2023 Juan Carlos Escobar Ossa und seit 2024 Milena Marena.
Joachim Müller-Crépon
Joachim Müller-Crépon studierte Violoncello in Zürich bei Thomas Grossenbacher, Cobus Swanepoel und Roel Dieltiens. Nach zwei Studienjahren an der University of Stellenbosch in der Klasse von Magdalena Roux in Südafrika, schloss er 2016 sein Solistendiplom bei Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel mit Auszeichnung ab. Als Kammermusiker und Solist führten ihn Engagements in das europäische Ausland und weiter nach China, Kuba und Südafrika. Er ist seit 2018 künstlerischer Leiter der Zunftkonzerte Zürich und seit 2022 Mitglied im Luzerner Sinfonieorchester. Ab der Spielzeit 2025/26 wirkt er zusätzlich als Solocellist des Nederlands Philharmonisch Orkest in Amsterdam.
Ensemble Pícaro
Das Ensemble Pícaro widmet sich mit Elan der historischen Aufführungspraxis und gestaltet innovative Programme, inspiriert von Musik, Kunst und Literatur. Geleitet von Stephanie Pfeffer (Sopran) und Magdalena Reisser-Dür (Cello) entstehen seit 2013 in Zürich Projekte mit Wunschpartner*innen, u. a. mit Musik vom Habsburger Hof mit Guy Hanssen, Buxtehude kombiniert mit Burkhard Kinzler, Hayess seltenem Oratorium „The Passions“, oder Bibers Requiem. Seit 2020 bereichern Sprecher wie Philipp Scherer die Konzerte, zuletzt in der Reihe „Die Büchse der Pandora – Seuchen im Spiegel barocker Künste“.
Maria Wildhaber
Maria Wildhaber ist eine begeisterte Kammermusikerin und hat mit Künstlern wie Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Julian Rachlin, Joshua Bell und Angela Hewitt zusammengearbeitet. Vor ihrem Umzug in die Schweiz war sie Mitglied des Chamber Orchestra of New York, des Verbier Festival Chamber Orchestra und der Lucerne Festival Academy. Sie ist Mitglied des Schweizer Oktetts, Gründerin und künstlerische Leiterin des Talis Festival & Academy und Lehrperson an der Musikschule der Stadt Zug. Ihre publizierten CDs mit den von ihr arrangierten und zum ersten mal aufgenommenen Stücken für Fagott, ‘Song to My Love’ und ‘Eastern Discoveries’ wurden von der Kritik hochgelobt. Alle drei Bände ihrer Arrangements wurden bei TrevCo-Verner Music veröffentlicht.
