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Alexander Boeschoten

Schon früh entflammte in ihm die Leidenschaft für das Klavierspiel, welche ihn einige Jahre später in die Meisterklassen von Prof. Homero Francesch und Prof. Ronald Brautigam führte. Neben seiner größten Passion, der Kammermusik, tritt er auch regelmäßig als Solist und Liedbegleiter auf. So führten ihn Konzerte unter anderem nach Südafrika, Russland, Japan und in zahlreiche Länder Europas. Auch war er an diversen bedeutenden Festivals zu hören wie der Schubertiade in Hohenems, dem Davos Festival, Mantova Chamber Music Festival, Schiermonnikoog Kamermuziekfestival, Stellenbosch Festival und Boswiler Sommer. Seit 2018 ist er künstlerischer Co-Leiter der Konzertreihe Zunftkonzerte Zürich.

 

Andreas Müller-Crepon

Andreas Müller-Crepon hat als Gymnasiast im Kammersprechchor Zürich sein Mundwerk geschult und dann Kunst, Romanistik und Musikwissenschaft studiert. Bis er sich fürs Theater entschied. Das Schauspielhaus Zürich bot wertvolle Impulse, dank einer kleinen Rolle bei Leopold Lindtberg und der Begegnung mit Regissuren wie Hans Hollmann, Werner Düggelin und Gerd Heinz. 

Als Sprecher, Darsteller, Dramaturg und Autor hat Andreas Müller-Crepon zahlreiche Projekte im Spannungsfeld von Musik und Sprache realisiert, u.a. mit dem Tonhalle Orchester, Musikkollegium Winterthur, Zürcher Barockorchester, am Festival les muséiques Basel sowie an der ZHdK. Journalistische Arbeit führte ihn vom Lokalradio „Z“ zum Klassiksender-Experiment „Opus Radio“. 

Für SRF 2 Kultur (früher DRS2) war er während beinahe drei Jahrzehnten am Mikrofon, u.a. in der Jazz-Sendung „Apéro“ (Prix Walo 1998) und als Musikjournalist. Ab 2016 auch Musikproduzent für Sinfoniekonzerte und Kammermusik. Seit Mai 2021 ist er freischaffender Moderator und Sprecher.

 

Artichic Ensemble

Zwei Violinen, ein Violoncello, ein Klavier und ein Kontrabass. In klassischer Wiener Besetzung begeistert das Artichic Ensemble sein Publikum mit einem Repertoire, welches weit über die Salonmusik der Belle Epoque hinausgeht. Neben klassischen und zeitgenössischen Kompositionen stehen osteuropäische oder spanische Volksmusik. Zu Tango und Jazz gesellen sich raffiniert arrangierte Titel aus Film, Musical und Operette.

 

Enesco Quartet

Das Enesco Quartet wurde 1978 in Bukarest gegründet, benannt nach dem berühmten Geiger und Komponisten Georges Enesco (1881-1955). Der intensive Austausch mit berühmten Musikern wie Sandor Végh, Norbert Brainin und Sergiu Celibidache waren für die Jugendjahre des Quartetts von grösster Bedeutung. Ihr Repertoire zeichnet sich durch eine immense Anzahl von Quartetten sowie zahlreiche Werke vom Quintett bis zum Oktett aus, darunter klassische und romantische Werke des 18. und 19. Jahrhunderts sowie Musik des 20. Jahrhunderts. Das Enesco Quartett ist in den renommiertesten Konzertsälen der Welt aufgetreten: Salle Pleyel und Théâtre des Champs Elysées in Paris, Auditorio Nacional in Madrid, Concertgebouw in Amsterdam und Wigmore Hall in London, um nur einige zu nennen. Jedes Jahr wird das Quartett zu Meisterkursen in den renommiertesten Musikzentren Frankreichs sowie in Belgien, Spanien, der Schweiz und Finnland eingeladen. Sie haben das seltene Privileg, regelmäßig auf dem einzigartigen Stradivari-Quartett zu spielen, das dem spanischen Königshof gehört.

 

EnsembLesAlpes 

Das EnsembLesAlpes wurde 2020 von MusikerInnen gegründet, welche sich im Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer kennen lernten. Erklärtes Ziel des Ensembles ist es, vergessene Meisterwerke der helvetischen Kammermusik-Literatur auszugraben und in flexiblen Formationen neu zu interpretieren. Ausschlaggebend war eine gemeinsame CD-Einspielung mit Werken von Joachim Raff und anderen Schweizer Komponisten. Durch die lange Schliessung der Bühnenkultur gab es Zeit auf Recherchearbeit, u.a. mit einem Besuch bei der Joachim-Raff-Gesellschaft in Lachen (SZ), zu gehen und viele neue Perlen seines Schaffens zu entdecken. 

 

Ensemble Sthélios

Der Name ist Programm: Stella – lateinisch Stern, und Helios - griechisch Sonne, stehen für kontrastreiche Vielfalt und Farbigkeit - Nacht und Tag, kalt und warm, geistlich und weltlich, strenge Form und überschäumende Gestaltungsfreude. Das Ensemble Sthélios hat sich auf die Interpretation des mannigfaltigen, an Affekten und Klangfarben reichen Repertoires des 17. und 18. Jahrhunderts in historischer Aufführungspraxis spezialisiert. 

Die sieben jungen MusikerInnen haben sich im Herbst 2015 unter der Leitung des Organisten Nicolas Venner zusammengefunden. Sie haben alle an der renommierten Barockschule Schola Cantorum in Basel studiert. Seitdem ist das Ensemble in der Schweiz und europaweit mit verschiedenen thematischen Programmen aufgetreten.

 

Esther Valentin und Anastasia Grishutina

2016 lernten sich die Mezzosopranistin Esther Valentin und die Liedpianistin Anastasia Grishutina an der Hochschule für Musik und Tanz Köln kennen, wo sie gemeinsam bei den Professoren Ulrich Eisenlohr, Stefan Irmer und Mario Hoff studierten. Seither arbeiten die beiden Musikerinnen als festes Liedduo zusammen und sind international erfolgreich. 2018 gewann das Duo beim internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Seit September 2019 sind Valentin und Grishutina als Liedduo Teil des dreijährigen Förderprogramms „SWR2 New Talent”. Es ist dem Duo wichtig viele verschiedene Sprachen zu sprechen. Sowohl in Text, als auch in der Musik. Esther Valentin und Anastasia Grishutina konzertieren auf zahlreichen Festivals und gehören zu den erfolgreichsten Newcomern der Kunstlied-Szene.

 

Joachim Müller-Crépon 

Joachim Müller-Crépon studierte Violoncello in Zürich bei Prof. Thomas Grossenbacher, Cobus Swanepoel und erlangte seinen Bachelor of the Arts bei Prof. Roel Dieltiens. Nach zwei Studienjahren bis 2012 an der University of Stellenbosch in der Klasse von Magdalena Roux in Südafrika, schloss er 2016 sein Solistendiplom bei Prof. Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel mit Auszeichnung ab. Als Kammermusiker und Solist führen ihn Engagements in das europäische Ausland und weiter nach China, Kuba und Südafrika. 2016 gewann Joachim Müller-Crépon den Solisten-Wettbewerb der Jmanuel und Evamaria Schenk-Stiftung. Er unterrichtet seit 2016 eine Celloklasse am Konservatorium Bern und ist Solocellist im 21st Century Orchestra in Luzern. Zusätzlich ist er regelmässig als Gast bei Ensembles wie u.a. Philharmonia Zürich (Opernhaus Zürich), Luzerner Sinfonieorchester, Lucerne Festival Strings, Argovia Philharmonic, Camerata Zürich. Seit 2018 ist er künstlerischer Co-Leiter der Zunftkonzerte Zürich.

 

Julian Trevelyan

Julian Trevelyan ist ein britischer Musiker. 2021 erreichte er den zweiten Platz beim Concours Géza Anda in Zürich und gewann gleichzeitig den Mozartpreis und den Publikumspreis. Im Alter von 16 Jahren war er Hauptpreisträger und ebenso jüngster Preisträger des Concours Marguerite Long in Paris. Gefördert von Patrick Masure hat Julian in Paris an der École Normale Alfred Cortot Klavier und Komposition studiert. Bei Rena Shereshevskaya hatte er während seines Studiums Unterricht und arbeitet seit Herbst 2021 als ihr Assistent. Julian ist „Composer in Residence“ beim Ensemble Dynamique Paris. Er studierte Musikwissenschaft an der Oxford University und hält zusätzlich ein Diplom in Geologie. Julian lebt und arbeitet derzeit in Paris. In seiner Freizeit leitet er ein Streichquartett, spielt historische Instrumente und ist Teil eines Mandarin-A-Capella-Chores. Er liest und kocht gerne, treibt Sport und spricht neben Englisch auch Französisch, Deutsch und Italienisch.

 

KamBrass Quintett

Das KamBrass Quintett wurde 2017 in Barcelona gegründet. Alle fünf Mitglieder erhielten ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Catalunya (ESMUC) unter der Leitung von Prof. Pablo Manuel Fernàndez. 2020 gewannen sie den 2. Preis bei der Orpheus Swiss Chamber Music Competition. In 2021 erhielten sie den 3. Preis der Philip Jones Competition in Luzern, den American Brass Quintet Prize der Fischoff Chamber Music Competition und den 3. Preis der Cambra Romànica Competition in Andorra. Das KamBrass Quintett gab Konzerte in Katalonien, in der Schweiz und auf den Balearen. Im September 2021 spielte das Quintett beim Festival Musikdorf Ernen und am Swiss Chamber Music Festival in Adelboden. Zurzeit absolvieren alle fünf Mitglieder ein Kammermusik-Master-Studium an der Hochschule Luzern. Dabei werden sie unterrichtet von Olivier Darbellay, Immanuel Richter, Martin Schippers und Lukas Christinat.

 

Karel Boeschoten

Karel Boeschoten ist ein vielseitiger Musiker. Er war Mitglied des Concertgebouworkest Amsterdam, der Camerata Bern, trat als Solist in der Carnegie Hall auf sowie mit Musikern wie Thomas Demenga und Ronald Brautigam. Als Improvisator konzertierte er mit dem European Chaos String Quintet, am Lucerne Festival mit Pierre Favre und am Jazz Festival Montreux mit Stephan Eicher. Ungarische Volks- und Zigeunermusik spielt er seit 2002 mit seinem Kalandos Ensemble. Zudem komponierte er mehrere Werke für Violine. Boeschoten war bis 2016 Künstlerischer Leiter der Rüttihubeliade.