Florian Abächerli

Florian Abächerli ist Solohornist im Luzerner Sinfonieorchester, im 21st Century Orchestra und Mitglied des Lucerne Festival Orchestra. 

Nach einer Ausbildung zum Helikoptermechaniker folgte das Hornstudium an der Hochschule für Musik Luzern bei Lukas Christinat. Anschliessend setzte er sein Studium an der ZHdK bei Radovan Vlatković und Mischa Greull zum „Master in specialized Performance – Solist“ fort. Zudem studierte er an der Scola Cantorum Basiliensis Naturhorn bei Thomas Müller. Florian Abächerli spielt oft auch im Tonhalle Orchester und mit diversen Kammermusikformationen. 

Ihm wurden u.a. Preise der Friedl Wald Stiftung, der Burkhalter Stiftung und der Mozartpreis der Stadt Luzern zugesprochen.

 

Artichic Ensemble

In klassischer Wiener Besetzung (zwei Violinen, ein Violoncello, ein Klavier und ein Kontrabass) begeistert das Artichic Ensemble sein Publikum mit einem Repertoire, welches weit über die Salonmusik der Belle Epoque hinausgeht. Neben klassischen und zeitgenössischen Kompositionen stehen osteuropäische oder spanische Volksmusik. Zu Tango und Jazz gesellen sich raffiniert arrangierte Titel aus Film, Musical und Operette.

Das heute in Zürich ansässige Artichic Ensemble wurde 1988 in Bern gegründet und seitdem vom Violinisten Karel Boeschoten als Primgeiger geleitet. Das Ensemble gewann in kurzer Zeit ein begeistertes Publikum, entsprechend lobend fielen die Pressestimmen aus:  «Sie musizierten kultiviert und spritzig, temperamentvoll, flexibel und mit Humor, charmant und, wo nötig, mit Pfeffer und Paprika.» (Der Bund, Bern) – «Ob leichtere Muse, ob ernstes Fach, die international zusammengewürfelten »Artichics» servierten dem Zuhörer in jedem Fall echte musikalische Genüsse.» (Kölner Stadt-Anzeiger)   

Vom Artichic Ensemble liegen mehrere CD-Einspielungen vor.

 

Alexander Boeschoten

Alexander Boeschoten wurde 1989 in Bern geboren. Schon früh entflammte in ihm die Leidenschaft für das Klavierspiel, welche ihn einige Jahre später in die Meisterklassen von Prof. Homero Francesch und Prof. Ronald Brautigam führte. Neben seiner größten Passion, der Kammermusik, tritt er auch regelmässig als Solist und Liedbegleiter auf. So führten ihn Konzerte unter anderem nach Südafrika, Russland, Japan und in zahlreiche Länder Europas. Auch war er an diversen bedeutenden Festivals zu hören wie der Schubertiade in Hohenems, dem Davos Festival, Mantova Chamber Music Festival, Schiermonnikoog Kamermuziekfestival und Boswiler Sommer. Seit 2018 ist er künstlerischer Leiter der erfolgreichen Konzertreihe Zunftkonzerte Zürich. 

 

Gagliano Trio


Die drei Musiker Romaine Bolinger-Taghadossi, Payam Taghadossi und Alexander Boeschoten bilden seit 2009 ein Klaviertrio. Alle Drei begegneten sich während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste. Höhepunkte in der Karriere waren erfolgreiche Debüts an der Schubertiade Hohenems und am Musikfestival «Rüttihubeliade», sowie Aufnahmen mit dem österreichischen Rundfunk. Das Gagliano Trio gewann 2015 den Kammermusikwettbewerb der August Pickhart Stiftung. Daraufhin folgten erfolgreiche Konzerte an bedeutenden nationalen und internationalen Kammermusikreihen und Festivals, wie dem Mantova Chamber Music Festival in Italien, der Basler Gesellschaft für Kammermusik, den Zunftkonzerten Zürich und dem Kulturzentrum La Prairie in Bellmund. 

 

Sascha Emanuel Kramer

Der junge aufstrebende Tenor Sascha Emanuel Kramer wurde in Zürich geboren. In seiner noch jungen Karriere sang Sascha Emanuel Kramer bereits unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Adam Fischer, Alan Gilbert, Daniele Gatti, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher und Kent Nagano und arbeitete mit Regisseuren wie Achim Freyer, Stefan Herheim, Harry Kupfer, Vera Nemirova, Philipp Stölzl, Graham Vick sowie Peter Stein zusammen. Aktuelle Projekte der laufenden Spielzeit beinhalten "Salome" und "Tannhäuser" an der Mailänder Scala, Tamino (Zauberflöte) am brandneuen Festival FreudeNow in Wien, ein Rezital am Entelechia-Festival in Berlin, sowie "Ein syrisches Requiem" mit den Bremer Philharmonikern.

 

Joachim Müller-Crépon 

Joachim Müller-Crépon studierte Violoncello in Zürich bei Prof. Thomas Grossenbacher, Cobus Swanepoel und schloss seinen Bachelor of the Arts bei Prof. Roel Dieltiens ab. Nach zwei Studienjahren bis 2012 an der University of Stellenbosch in der Klasse von Magdalena Roux in Südafrika, schloss er 2016 sein Solistendiplom bei Prof. Thomas Demenga an der Hochschule für Musik in Basel mit Auszeichnung ab. Als Kammermusiker und Solist führten ihn Engagements in das europäische Ausland und weiter nach China, Kuba und Südafrika. 2016 gewann Joachim Müller-Crépon den Solisten-Wettbewerb der Jmanuel und Evamaria Schenk-Stiftung. Er unterrichtet seit 2016 eine Celloklasse am Konservatorium Bern und ist seit 2018 künstlerischer Leiter der Zunftkonzerte Zürich.

 

NERIDA Quartett

Vier höchst individuelle Persönlichkeiten, eine musikalische Sprache: das NERIDA Quartett. 2018 gegründet, befindet sich das Ensemble im Kammermusikstudium an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Patrick Jüdt.

Im November 2019 gewann das Ensemble den Förderpreis beim Kammermusikwettbewerb Boris Pergamenschikow-Preis für zeitgenössische Kammermusik an der Hochschule Hanns Eisler Berlin und wurde mit dem 1. Preis an der Swiss Chamber Music Competition ORPHEUS ausgezeichnet. Dadurch ist das Quartett neben weiteren Engagements im Sommer 2020 beim Swiss Chamber Music Festival Adelboden und am Festival Musikdorf Ernen aufgetreten und bekam die Möglichkeit einen Kompositionsauftrag zu erteilen.

Der Name „NERIDA“ nimmt Bezug auf die Nereiden der griechischen Mythologie, die das Wasser als fließendes, wandelbares Element symbolisieren.

 

Ralph Szigeti

Nachdem Ralph Szigeti sich in jungen Jahren leidenschaftlich dem Violinspiel widmete, eröffnete sich ihm im Alter von 18 Jahren seine Wahre Passion: Die Viola.

In seinem Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris widmete er sich neben der Viola in der Meisterklasse von Sabine Toutain auch der Harmonielehre, dem Contrapunkt und der Musikanalyse. Ausserdem beschäftig er sich intensiv mit historischer Aufführungspraxis und leitete als Dirigent bereits diverse Formationen. Neben seiner grössten Leidenschaft, der Kammermusik, konzertiert er auch als Solist mit diversen Orchestern und ist Solobratschist des Orchestre Philharmonique Royal de Liège.

 

Vanessa Szigeti

Aufgewachsen in einer Musikerfamilie, hatte Vanessa Szigeti in der Folge die Möglichkeit in Paris, London und Wien ihre Ausbildung als Musikerin an einigen der traditionsreichsten Musikhochschulen Europas zu absolvieren. Als sensible Kammermusikerin beim renommierten Kuhmo Chamber Music Festival, dem Pablo Casals Festival in Prades und der Biennale in Venedig oder als virtuose Solistin mit dem Tokyo Philharmonic Orchestra, stets weis die junge Geigerin ihre Kollegen, das Publikum und die Presse für sich zu begeistern.

Ihre rege Konzerttätigkeit führte Sie in die wichtigsten Säle Europas so unter anderem in Salle Gaveau und Salle Cortot in Paris, dem Wiener Musikverein, der Wigmore Hall in London dem Auditorio Nacional in Madrid und in das Schloss Elmau, Seit 2019 ist Vanessa Szigeti Stimmführrerin im Tonhalle Orchester Zürich.

 

Lech Antonio Uszynski

Ausgebildet auf der Violine von Prof. Ana Chumachenco und Prof. Zakhar Bron, entdeckte er mit 13 Jahren seine Leidenschaft für die Viola. Dabei zählten Persönlichkeiten wie Rudolf Barshai und Michel Rouilly zu seinen Mentoren. Lech Antonio Uszynski ist ein gefragter Kammermusiker und Solist. Er gastierte als Solist im Konzerthaus Berlin, der Liederhalle Stuttgart, der Laieszhalle Hamburg, dem Herkulessaal München, der Stettiner Philharmonie, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien, dem Théâtre des Champs-Élysées und weiteren Sälen. Er ist Gast an Festivals wie dem Schleswig-Holstein Festival, Rheingau Festival, Kissinger Sommer und weiteren.

 

Mirjam Tschopp

Mirjam Tschopp konzertiert gleichermassen auf Geige wie Bratsche und konzipiert Programme, in denen sie zwischen den Instrumenten wechselt. Seit 2018 ist sie Professorin für Violine und Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in einigen der wichtigsten Säle Europas, Amerikas und Asiens auf. Besondere Resonanz erhalten dabei ihre Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts wie die Uraufführung unter Semyon Bychkov des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri, ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von A.Adnan Saygun und die als „Referenzaufnahme“ bezeichnete Aufnahme der Violin- und Viola-Sonaten von Schostakowitsch. 

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Lech Uszynski